Ja zu NO-Billag

Ja zu NO-Billag

Ich finde es bedenklich, wie gewisse Kreise wiederum schwarz malen und eine „Angstmacherei“ betreiben. Mit Annahme der Initiative würden nämlich nur die Billag-Zwangsgebühren abgeschafft. Die jeder Haushalt und das Gewerbe, egal ob er das Angebot nutzt oder nicht, bezahlen muss. Bereits im Jahr 2015 beim Ja zum neuen Radio und Fernsehgesetz (RTVG) versprach man dem Bürger, man werde nun den Service Public neu definieren. Bis heute geschah in Bern leider nichts.

Auch der Gegenvorschlag der SVP fand keine Mehrheit im Bundesparlament. Grundsätzlich bietet das SRF ja ein gutes Fernseh- und Radioprogramm an. Deshalb wird das SRF mit einem freiwilligen Abo-Angebot sowie Werbeeinnahmen auch künftig bestehen können. Vermutlich nicht mehr in diesem Ausmass und in dem Format wie heute. Für kleine und regionale Radio- und Fernsehender würden die Marktchancen dadurch aber erheblich verbessert – mehr Medien- und Meinungsvielfalt wäre das Resultat.

Von mir aus darf und muss sich die SRG neu ausrichten. Die SRG ist heute ein riesiger Staatsmoloch und ist definitiv nicht ausgewogen. Seien wir doch ehrlich, die permanenten und unterschwelligen Manipulationen und Bemerkungen, gegen alles was ihnen nicht passt, ist ideologisch geprägt.

Ich will aber selber entscheiden, was für mich ausgewogen ist, dafür brauche ich keinen linken Staatssender, der mir seine Ideologie aufdrücken will. Schlussendlich und zum Glück liegt ja auch keine kostenpflichtige Staatszeitung in meinem Briefkasten.

Ohne ein Ja wird sich bei der SRG und in Leutschenbach nichts bewegen. Geben wir also der SRG die Chance und lassen mehr Medien- und Meinungsvielfalt zu und stimmen am 4. März 2018 Ja zu „No-Billag“

Willi Knecht, Kantonsrat SVP, Geiss

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