Dringliche Anfrage zur Handhabung streikender Schüler an den Luzerner Schulen

Dringliche Anfrage zur Handhabung streikender Schüler an den Luzerner Schulen

Gemäss Medien haben Schätzungsweise 500 Luzerner Jugendliche (Kantischüler) am Freitag, 18. Januar mit einem sogenannten „Klimastreik“ die Schule geschwänzt. Zudem sollen die Schulen die Absenzen unterschiedlich beurteilt haben. Unbestritten ist, dass die Meinungsfreiheit mittels einer Demonstration, auch bei Jugendlichen gewahrt sein muss, sofern dieser ausserhalb der Unterrichtszeit stattfindet.

Wir bitten den Regierungsrat, dazu folgende Fragen zu beantworten.

  1. Welche Massnahmen sieht der Kanton Luzern vor, falls Schüler die Unterrichtspflicht an den Luzerner Schulen nicht wahrnehmen. Wird eine einheitliche Handhabung an den Schulen angestrebt?
  2. Wurden konkrete Sanktionen oder Massnahmen ausgesprochen. Wenn ja, welche und wie viele.
  3. Laut Medien wurden sogar Schüler von den Lehrpersonen motiviert, am „Klimastreik“ teilzunehmen. Wie beurteilt die Regierung ein solches Vorgehen der Lehrpersonen.
  4. Bei den „Zwangsferien“ monierte man noch über fehlende Lektionen. Für den „Klimastreik“ werden jetzt Lektionen freiwillig geopfert. Besteht die Möglichkeit, dass die Schüler die verpassten Lektionen nachholen können?
  5. Bereits sollen weitere „Klimastreiks“ geplant sein. Was gedenkt der Regierungsrat zu machen, falls die Unterrichtspflicht vermehrt missachtet wird?

Geiss, 25. Februar 2019

Willi Knecht, Kantonsrat SVP, Geiss

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