Kategorie: Leserbriefe

Es wird immer enger in der Schweiz

Es wird immer enger in der Schweiz

Das Bundesamt für Statistik gab kürzlich bekannt, dass in der Schweiz seit Ende 2018 erstmals über 8,5 Millionen Personen leben. Vor 50 Jahren waren es noch gut 6 Millionen Personen. Insbesondere seit der Personenfreizügigkeit hat das jährliche Wachstum stark zugenommen – alleine in den letzten 13 Jahren ist die Bevölkerung wegen der unkontrollierten Zuwanderung um 1 Million gestiegen. Und auch wenn derzeit viele nur noch über das Klima reden: Die Zuwanderung geht munter weiter. Laut Hochrechnung wird in gut 20 Jahren die 10-Millionen-Schweiz eine Tatsache sein. Wollen wir das? Ich nicht!

Es wird dadurch nämlich immer enger, stressiger, teurer und ungemütlicher. Die Infrastrukturen wie Schulen, Strassen, öffentlichen Verkehr, Wohnungen usw. müssten auch ausgebaut werden. Und die Folgen wie Landschaftsverschandelung, Einbussen an Lebensqualität und Dichtestress werden von der Realität zum Alptraum. Die Zuwanderung wird auch die heutigen Probleme wie Lohndruck und Arbeitslosigkeit (gerade bei den über 50-Jährigen) weiter verschärfen. Und als Landwirt frage ich mich: Können wir überhaupt so viele Personen ernähren, denn bereits heute liegt der Selbstversorgungsgrad nur noch bei rund 50 Prozent.

Was ist jetzt zu tun? Das Schweizer Volk hat die Antwort bereits gegeben. Am 9. Februar 2014 haben Volk und Stände der eidgenössischen Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung» zugestimmt. Deren Nichtumsetzung in Bern per Verfassungsbruch kennen wir leider alle. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung (Begrenzungsinitiative)» der SVP nächstes Jahr an der Urne angenommen wird – damit die Schweiz die Zuwanderung wieder eigenständig steuern kann.

Willi Knecht, Kantonsrat SVP, Geiss

Steuererhöhung ist nur Symptombekämpfung

Steuererhöhung ist nur Symptombekämpfung

Der Kanton gibt mehr Geld aus, als er einnimmt. Statt wie versprochen, die Steuern nach drei Jahren wieder zu senken, hat der Kantonsrat gar eine weitere Steuererhöhung beschlossen. Dies obwohl der Kanton Luzern bereits die höchsten Einkommenssteuern in der Zentralschweiz hat. Die Steuereinnahmen fliessen zwar reichlich, rund 8 Prozent mehr als im letzten Jahr, trotzdem reichen sie nicht, um das Ausgabenwachstum zu decken. Die Ausgaben sind seit 2009 um eine halbe Milliarde Franken angewachsen.

Weiterlesen

Ja zu NO-Billag

Ja zu NO-Billag

Ich finde es bedenklich, wie gewisse Kreise wiederum schwarz malen und eine „Angstmacherei“ betreiben. Mit Annahme der Initiative würden nämlich nur die Billag-Zwangsgebühren abgeschafft. Die jeder Haushalt und das Gewerbe, egal ob er das Angebot nutzt oder nicht, bezahlen muss. Bereits im Jahr 2015 beim Ja zum neuen Radio und Fernsehgesetz (RTVG) versprach man dem Bürger, man werde nun den Service Public neu definieren. Bis heute geschah in Bern leider nichts.

Weiterlesen

Das Fuder wurde überladen

Das Fuder wurde überladen

Das neue kantonale Energiegesetz bringt neu Auflagen und Vorschriften und bläht zusätzlich die Verwaltung- und Kontrollstellen unnötig auf- was letztlich den Steuerzahler belastet. Zwingt die Bauherrschaft: funktionierende Anlagen (Boiler, etc.) zu vernichten oder mit einer Photovoltaikanlage (meist aus China) Strom zu produzieren, egal ob der Standort zum Strom produzieren wirtschaftlich, sinnvoll ist und egal, ob er den Strom optimalerweise auch selber nutzen kann.

Weiterlesen