Monat: September 2019

Es wird immer enger in der Schweiz

Es wird immer enger in der Schweiz

Das Bundesamt für Statistik gab kürzlich bekannt, dass in der Schweiz seit Ende 2018 erstmals über 8,5 Millionen Personen leben. Vor 50 Jahren waren es noch gut 6 Millionen Personen. Insbesondere seit der Personenfreizügigkeit hat das jährliche Wachstum stark zugenommen – alleine in den letzten 13 Jahren ist die Bevölkerung wegen der unkontrollierten Zuwanderung um 1 Million gestiegen. Und auch wenn derzeit viele nur noch über das Klima reden: Die Zuwanderung geht munter weiter. Laut Hochrechnung wird in gut 20 Jahren die 10-Millionen-Schweiz eine Tatsache sein. Wollen wir das? Ich nicht!

Es wird dadurch nämlich immer enger, stressiger, teurer und ungemütlicher. Die Infrastrukturen wie Schulen, Strassen, öffentlichen Verkehr, Wohnungen usw. müssten auch ausgebaut werden. Und die Folgen wie Landschaftsverschandelung, Einbussen an Lebensqualität und Dichtestress werden von der Realität zum Alptraum. Die Zuwanderung wird auch die heutigen Probleme wie Lohndruck und Arbeitslosigkeit (gerade bei den über 50-Jährigen) weiter verschärfen. Und als Landwirt frage ich mich: Können wir überhaupt so viele Personen ernähren, denn bereits heute liegt der Selbstversorgungsgrad nur noch bei rund 50 Prozent.

Was ist jetzt zu tun? Das Schweizer Volk hat die Antwort bereits gegeben. Am 9. Februar 2014 haben Volk und Stände der eidgenössischen Volksinitiative «Gegen Masseneinwanderung» zugestimmt. Deren Nichtumsetzung in Bern per Verfassungsbruch kennen wir leider alle. Umso wichtiger ist es jetzt, dass die Volksinitiative «Für eine massvolle Zuwanderung (Begrenzungsinitiative)» der SVP nächstes Jahr an der Urne angenommen wird – damit die Schweiz die Zuwanderung wieder eigenständig steuern kann.

Willi Knecht, Kantonsrat SVP, Geiss